Künstliche Beatmung - große Bedeutung im Ernstfall

4 Marz 2021
 Kategorien: Humanitäre Dienstleistungen, Blog

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Künstliche Beatmung kann Leben retten oder zumindest erst einmal am Leben halten. Die Bedeutung dieser medizinisch immens wichtigen Handlung wird im Folgenden gründlich erörtert.
Die künstliche Beatmung ist ein medizinischer Eingriff, der durchgeführt wird, wenn Personen, die einen Unfall oder ein Unbehagen hatten, nicht mehr atmen können. Da dies allein nicht ausreicht, sollten sowohl die Beatmung als auch die Herzmassage gemeinsam bewertet werden. Bei korrekter Anwendung kann das Opfer am Leben gehalten werden bis das medizinische Team eintrifft. Es gibt einige kritische Punkte in der Beatmungsweise. Damit die Lebensrettung mithilfe der künstlichen Beatmung gelingt muss die Person, die die Beatmung und die Herzmassage durchführt, kompetent sein.

Was ist bei der kompetenten Beatmung zu beachten?

Wenn die eigentlich lebensrettende Maßnahme durchgeführt werden soll, gilt es einige Dinge zu beachten, da die Rettungsaktion sonst eher zur Tötung verhelfen kann.
Stellen Sie unbedingt sicher, dass die Person aufgehört hat zu atmen. Fremde Beatmung wird auf keinen Fall bei Personen angewendet, die atmen können. Es sollte darauf geachtet werden, ob sich im Mund der Person eine Substanz befindet und diese sollte gegebenenfalls mit Vorsicht entfernt werden. Die künstliche Beatmung von Personen mit verstopftem Mund oder einer fremden Substanz kann dazu führen, dass das Objekt in die Luftröhre entweicht und die Person in keiner Weise mehr atmen kann. Daher ist darauf zu achten, dass die der Person zugeführte Luft von dieser entweicht. Andernfalls kann die Lunge des Notleidenden großen Schaden nehmen. Übermäßiger Druck während der CPR kann dazu führen, dass die Brust der Person bricht. Die Intensität der Massage sollte gut eingestellt sein. Ob der Patient ein Baby, ein Kind oder ein Erwachsener ist, kann die gesamte Situation verändern. Babys sollten eine leichtere Massage und weniger Beatmung erhalten. Die Beatmung ist wie schon erwähnt eine lebensrettende Methode. Es reicht natürlich auch schon aus, wenn sich die Situation des Betroffenen verbessert (bis zur Einkunft der Rettungskräfte). Es sollte sich bei der Person, die die lebenserhaltenden Maßnahmen durchführt, um eine sachkundige, zertifizierte Person handeln. Es ist äußerst riskant für Menschen, die in Panik geraten und sich im Falle eines Unfalls nachlässig verhalten. So könnte die wohlgemeinte Beatmung große Risiken für den Betroffen darstellen.


Wann erfolgt die Beatmung?

Die Beatmung des Patienten sollte innerhalb der ersten drei bis fünf Minuten erfolgen. Die Erfolgsquote der in diesem Zeitfenster durchgeführten Interventionen kann bis zu 75 % erreichen. Nach diesem Prozess sinkt jedoch sowohl die Erfolgsrate als auch der Tod der Gehirnzellen. Selbst wenn sich die Lebensfunktionen der Person etablieren, besteht die Möglichkeit, dass das Gehirn bleibende Schäden nimmt oder im schlimmsten Fall der oder die Betroffene den Hirntod erleidet.

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